Über Christoph Ruß

Jahrgang 1960, aufgewachsen am Niederrhein, mit der Nähe zum Ruhrgebiet und den Niederlanden, lebte ich mit Beginn des Lehramtstudiums, bald vierzig Jahre im Münsterland, überwiegend in der "grünen" Stadt, Münster. Im Februar 2019, zog es mich nach Sachsen, in die Hauptstadt Dresden. In der Nähe von Elbe und dem Blauen Wunder wohnend, lassen sich meine Ateliers mit dem Fahrrad  durch inspirierende Weglandschaften erreichen. Derzeitiges Vorzugsatelier liegt unterhalb von Burg Hohnstein, im Polenztal und schafft Sphäre für mein "Aktuelles Projekt" BlackMirror.

Mitte der Siebziger Jahre stöbere ich im Vorratskeller der Familie ein altes Fotolabor meines Vaters auf. Er hatte als Volksschullehrer (diese Schulform wurde in den sechsziger Jahren in NRW aufgelöst) eine Foto AG geleitet. Sein Labor nutze ich experimentell bis zum Abitur. Als Abiturgeschenk bekomme ich von ihm eine Canon A1, die besonders auf Helgoland, der einzigen Hochsee Insel Deutschlands, wo ich ab 1980 für 9 Monate lebte zum Einsatz kommt. Strukturen von Oberflächen, die mir Landschaften suggerieren, faszinieren mich. Mit dem Lehramtstudium, ein Kunststudium traute ich mir nicht zu,  lässt das Interesse an der Fotographie nach und mit der Gründung einer eigenen Familie, wird ab der 90iger Jahre, die Malerei künstlerisch erprobt, folgt eine exzessive Phase, von Ende der Neunziger, bis Anfang Zweitausend. Ich schaffe Öl- und Aquarellbilder unterschiedlichster Themen und Formate.

Ab 2011 bewege ich mich überwiegend im Ausland. Als Lehrer in Kairo, an einer Deutschen  Schule für Mädchen und Frauen, arbeite ich während der zweiten Phase der Revolution in Ägypten und erlebe dort Aufbruch, Hoffnung und Niedergang mutiger Utopisten. Ich blogge und bebildere meine Erfahrungen vom Tahrirplatz.

 

2017 beginne ich Kontakte zur Münsteraner Kunstszene herzustellen, werde Anfang 2018  Mitglied der Künstlergemeinschaft pART 96, der ich bis zum Weggang nach Dresden angehöre. Ich organisiere eine Fotobildkunstaustellung, Lichtspuren, im Café Angelissimo,  und mit pART 96, 2018, "EinSpruch", "Komm unter meine Decke", so wie "MaHlwerke". 2019, im Januar, beende ich meine Münsteraner Kunst-Episode mit einer Finissage, thematisch, "In Den Werken Der MaHler". 

© 2019 by Christoph Russ

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